Selbst gemachter Kakao

Zutaten für eine Person:
1 kleine Kaffetasse (150 ml) Milch mit 3,5 % Fettgehalt (am Besten Frischmilch),

½ Teelöffel bitteren Kakao,

1-2 Teelöffel weißen/braunen Zucker oder Vollrohrzucker

Zubereitung:

•Gib den Kakao und den Zucker in eine kleine Tasse und verrühre sie kurz mit 1-2 Esslöffeln Milch. Bringe die restliche Milch in einem kleinen Topf auf dem Herd zum Kochen!Bleibe dabei am Besten in der Nähe.
•Wenn die Milch leicht anfängt zu dampfen, nimmst du einen Schneebesen und rührst die Kakao-Zucker-Masse hinein.
•Lass die Milch noch kurz aufkochen (aufwallen), dann ziehst du den Topf (mit Topflappen!) von der heißen Herdplatte. Wenn du den Kakao nicht heiß trinken möchtest, lässt du ihn noch ein paar Minuten abkühlen.

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Chicoree-Obstsalat

Rezept für ca. 9-11 Kinder:

2 Chicoree, 3 Äpfel, 3 Bananen, 3 Apfelsinen, 200 g grüne, möglichst kernlose Weintrauben,
2-3 Kiwis, ½ Zitrone, eventuell selbst gehackte Haselnüsse, Erdnüsse oder Mandeln, Rosinen und/oder Kokosflocken oder Kokoschips

Zubereitung:

• Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen.
• Die äußeren, meist bitteren Blätter des Chicorees entfernen und ihn einmal halbieren,
dann den inneren Strunk herausschneiden. Die übrig gebliebenen Blätter in feine Streifen schneiden.
• Äpfel gut waschen. Anschließend halbieren, vierteln und entkernen. Klein schneiden und in eine große Schüssel geben.
• Apfelsinen entkernen und klein schneiden. Mit in die Schüssel geben.
• Kiwis schälen und in kleine Stücke oder Scheiben schneiden. Bananen schälen und in dünne Scheiben schneiden, beides ebenfalls mit in die Schüssel geben. Weintrauben halbieren und hinzu geben.
• Den frisch gepressten Zitronensaft über das Obst geben und alles leicht vermischen. Ohne Zitronensaft werden Äpfel und Bananen nach einer Weile an der Luft braun!
• Wenn du möchtest, kannst du jetzt noch Nüsse, Mandeln, Rosinen und/oder Kokosflocken/Kokoschips an den Obstsalat geben. Nüsse und Mandeln können mit einem Messer klein geschnitten oder in einer Küchenmaschine klein gehackt werden. Rosinen sollten am Besten kurz abgespült werden.
• Alles gut unterheben und Guten Appetit!

–> Obstsalat kannst du immer dann machen, wenn du gerade Appetit auf etwas Süßes hast.Du kannst dafür alle Obstsorten verwenden, die du kennst und gerne isst.
–> Achte darauf, dass das Obst frisch ist, denn dann sind am meisten Vitamine drin.Die brauchst du zum Beispiel, damit du nicht so schnell krank wirst oder damit du dich in der Schule konzentrieren kannst.
–> Die Anbau- und Erntezeit ist auch wichtig:
Kaufe Obst – und auch Gemüse am Besten immer dann, wenn es auch gerade angebaut und nicht extra in Gewächshäusern mit viel Spritzmitteln gezüchtet wird.
Wenn du zum Beispiel im Winter Erdbeeren kaufst, sind sie meist teurer als anderes Obst und schmecken wässrig, der typische, süße Erdbeergeschmack fehlt dann. Mit Kirschen ist es ähnlich. Woran liegt das? Ganz einfach: Erdbeeren gibt es normalerweise im Frühling und Kirschen im Sommer. Isst du sie zu diesen Zeiten, schmecken sie genauso frisch und süß, wie du es gewohnt bist und sind auch nicht so teuer wie etwa im Winter.

Zucchini-Möhren-Röstis mit Kräuter-Dip

Zutaten für ca. 4 Personen:
Für die Röstis:
500 g Zucchini, 500 g Möhren, Salz, Pfeffer, frische Kräuter wie z.B. Petersilie, Schnittlauch, evtl. 1- 2 Eier, evtl. 1-2 Esslöffel Vollkornsemmelbrösel, Öl zum Braten z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl

Für den Dip:
200 g magerer Quark, 80 g fettarmer Frischkäse mit bis zu 15% Fettgehalt absolut, 4 Esslöffel Milch, Salz, Pfeffer, ½ Bund Schnittlauch, ½ Bund Petersilie

Zubereitung:

• Zucchini und Möhren waschen und schälen, dann auf einer Küchenreibe grob in eine Schüssel raspeln.
• Öl in einer Pfanne erhitzen, 1-2 Esslöffel Gemüseraspel hinein geben und diese mit einem Holz- oder Esslöffel zu kleinen Puffern breit drücken. Knusprig braten lassen und dann salzen und pfeffern.
• Für den Fall, dass sich die Zucchini- und Möhrenraspel so nicht braten lassen und in der Pfanne auseinander fallen, gib 1-2 Eier und evtl. die Vollkornsemmelbrösel hinzu und verrühre alles gut miteinander.
• Brate die Gemüse-Eier-Semmelbröselmasse dann von beiden Seiten gut durch. Wende die kleinen Puffer mit einem Pfannenwender.
• Die gebratenen Röstis kannst du folgendermaßen warm halten:
Fülle etwas Wasser in einen mittelgroßen Topf, decke einen Deckel darauf und bringe das Wasser zum Kochen. Dann stellst du die Herdplatte niedriger ein, legst statt des Deckels einen (großen) Teller auf den Topf und gibst die fertig gebratenen Röstis auf diesen Teller. Dann deckst du noch einen anderen Teller (evtl. einen Suppenteller) darüber.
• Für den Dip verrührst du Quark, Frischkäse und Milch in einer Schüssel miteinander. Achte dabei darauf, dass der Dip nicht zu dünn wird. Verwende in diesem Fall lieber weniger Milch!
• Wasche Petersilie und Schnittlauch unter reichlich Wasser gut ab und schneide oder hacke sie dann so klein wie möglich!
• Rühre die Kräuter unter die Quark-Frischkäse-Masse und würze sie mit wenig Salz und Pfeffer.
• Nun kannst du Röstis und Dip zusammen anrichten. Guten Appetit!

Apfel-Waffeln

Rezept für ca.8-10 Stück:
150 g weiche Butter oder Margarine, 2 Äpfel, 80-100 g Vollrohrzucker, 1 Prise Salz, 3-4 mittelgroße Eier, 150 g Weizenmehl Type 405, 150 g Dinkelvollkornmehl oder auch Weizenvollkornmehl , ¼ l Milch mit 1,5 % Fettgehalt, ein wenig Öl z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Fetten des Waffeleisens oder für eine Pfanne, wenn ihr kein Waffeleisen habt und den Teig wie Pfannkuchen braten wollt.
Lasst euch mit dem Herd eventuell von euren Eltern helfen.
Und rührt evtl. noch etwas mehr Mehl zum Teig, falls er zum Braten in der Pfanne zu nass ist!

Zubereitung:

• Butter/Margarine, Zucker, Weizenmehl und Dinkelvollkornmehl abwiegen, Milch mit einem Messbecher abmessen.
• Butter/ Margarine mit einem Messer klein schneiden und in eine Schüssel geben,Äpfel inzwischen abwaschen, halbieren, vierteln und entkernen. Anschließend auf einer groben Reibe raspeln und in eine Schüssel geben.
• Butter/ Margarine mit Zucker und Salz verrühren und die Eier einzeln unterrühren. Dazu könnt ihr ein elektrisches Rührgerät oder einen Schneebesen verwenden.
• Mehl vermischen und mit einem großen Sieb zur Teig-Masse sieben. Unterrühren.
• Milch hinzugeben und verrühren, sodass ein dickflüssiger Teig entsteht. Wenn er euch zu dick erscheint, könnt ihr noch etwas Milch oder Wasser dazugeben und diese auch wieder unterrühren.
• Geraspelte Äpfel unterheben und alles gut vermischen.
• Waffeleisen vorheizen und mit etwas Öl einpinseln. Warten.
• Ist das Eisen heiß genug, schöpft oder löffelt ihr etwas Waffelteig hinein und schließt es wieder.
• Nun lasst ihr die Waffel backen, bis sie goldbraun geworden ist. Dann nehmt ihr sie vorsichtig mit einem flachen Holzlöffel oder einem Plastik-Pfannenwender heraus und lasst sie auf einem Teller abkühlen. Wenn ihr wollt, könnt ihr etwas Puderzucker darüber sieben.
• So macht ihr weiter, bis der Waffelteig alle ist. Guten Appetit!

@ die Waffel-Crew: Wenn der Teig heute anders roch, als Ihr das gewohnt wart, so lag das vermutlich am Vollkornmehl. Möglich ist auch, dass die geraspelten Äpfel leicht säuerlich waren.

–> Ihr könnt auch nur Dinkel- oder Weizenvollkornmehl verwenden, solltet dann aber 1 Teelöffel Backpulver darunter rühren und mehr Milch oder z.B. Wasser verwenden, sonst wird der Teig zu trocken und kann nicht richtig quellen.
–> Trinkt auch immer ein bisschen was dazu, wenn ihr Gebäck mit Vollkornmehl esst, z.B. 1 Glas Tee oder Wasser. Vollkornmehl enthält nämlich mehr Ballaststoffe als Weißmehl. Ballaststoffe könnt ihr euch wie einen kleinen Schwamm vorstellen. Sind sie trocken und klein, können sie euch wie ein Stein im Magen liegen und ihr bekommt vielleicht Bauchschmerzen. Gebt ihr aber Wasser auf einen trockenen Schwamm, saugt er es auf und wird groß und weich. Genauso ist es mit den Ballaststoffen. Wenn ihr etwas trinkt, quellen sie in eurem Darm auf, werden weich und euer Körper kann sie problemlos wieder ausscheiden.

Die Rezepte vom 14. November 2009/ Pizzarezept

Also heute hatten wir:

– Pizza
– Apfel-Waffeln
– Zucchini-Möhren-Röstis mit Kräuter-Dip
– Chicoree-Obstsalat und
– Selbstgemachten Kakao

Ich beginne mal mit der Pizza. Wir haben die Ananas und den Knoblauch übrigens weg gelassen und es war trotzdem lecker! Statt Salami könntet Ihr auch Kochschinken verwenden, oder Ihr nehmt jeweils 100 g Salami und 100 g Kochschinken.

Pizza

Zutaten für ein mittelgroßes Blech:
Für den Quark-Öl-Teig:

150 g Vollkornmehl, z.B. Dinkelvollkornmehl, 150 g Weizenmehl, Type 405, 150 g Quark- mager und trocken,
90 ml Öl, z.B. Rapsöl, Olivenöl oder Sonnenblumenöl, 65 ml Milch mit 3,5% Fettgehalt, 1 Prise Salz (1 Prise = soviel, wie zwischen drei Fingerspitzen passt), nicht ganz ein Päckchen Backpulver, Backpapier oder wenig Öl zum Fetten des Bleches

Für den Belag:

Ca. 100-150 g stückige Tomaten (Dose), Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum, edelsüßer Paprika, Rosmarin oder Thymian, evtl. 1 Knoblauchzehe, evtl. 2-3 Zwiebeln, 200 g Salami,
200 g rote oder gelbe Paprika, 100 g Ananas (aus der Dose/dem Glas),
100 g Tomaten, 200 g Käse mit 30 % Fettgehalt in der Trockenmasse (i.d.T.),2 Teelöffel Öl zum Andünsten des Gemüses

Zubereitung:

• Quark-Öl-Teig zubereiten: Alle Zutaten abwiegen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit Quark, Öl, Milch und der Prise Salz verrühren und verkneten.
• Ein mittelgroßes Backblech mit Backpapier auslegen oder mit wenig Öl bepinseln und den Teig darauf gleichmäßig ausrollen.
• Die Dose mit den Tomaten vorsichtig öffnen- pass auf, dass du dich nicht am scharfen Deckelrand schneidest! – und in eine kleine Schüssel schütten. Mit Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano und Rosmarin oder Thymian würzen. Wenn du den Knoblauch verwenden magst, schäle die Zehe, hacke oder schneide sie sehr klein und gebe sie hinzu.
• Wenn du mit dem Geschmack zufrieden bist, kannst du die Tomatenstücke mit einem Pürierstab pürieren, du kannst die Tomaten aber auch stückig lassen und streichst diese Masse mit einem großen Löffel auf den Pizza-Teig. Schneide die Salami in kleine Würfel und stelle sie beiseite.
• Wasche das Gemüse. Viertel die Paprikaschoten, schneide den Stielansatz heraus, entferne die Kerne und weißen Teile und schneide die Schoten in kleine Stücke.
Schneide den Stielansatz der Tomaten heraus und schneide sie in nicht zu dicke Scheiben.
• Wenn du Zwiebeln mit auf die Pizza legen möchtest, solltest du sie schälen und in dünne Ringe schneiden. Öffne die kleine Dose Ananas- sei auch hier vorsichtig mit dem Deckel! Gieße die Ananasscheiben oder Stücke und den Saft über ein Sieb in eine kleine Schüssel. Schneide die Ananasscheiben in kleine Stücke. Ist die Ananas bereits geschnitten, kannst du die Stücke verwenden wie sie sind.
• Erhitze das Öl in einer Pfanne oder in einem mittelgroßen Topf.
• Wenn es heiß genug ist, gibst du erst die Zwiebeln hinein und lässt sie kurz andünsten, sie sollten dabei aber nicht braun werden. Du kannst die Flamme etwas niedriger drehen. Dann gibst du die Paprikastücke hinzu und lässt sie ca. 5 Minuten mitschmoren.
• Anschließend gibst du die Tomatenscheiben dazu und lässt auch sie etwa 5 Minuten auf kleiner Flamme mitdünsten. Das Gemüse sollte hinterher nicht matschig sein.
• Heize den Backofen auf 200°C vor.
• Nun kannst du alle Zutaten gleichmäßig auf dem Pizzateig verteilen. Wenn du möchtest, kannst du das Gemüse noch einmal mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. Dann streust du den Käse darüber und schiebst das Blech in den Backofen (mittlere Schiene).
• Lass die Pizza ca. eine halbe Stunde bei 200° C backen. Beim Backen mit Vollkornmehl solltest du etwa 5-10 Minuten länger einplanen.
• Um zu prüfen, ob der Teig durch ist, kannst du ihn vorsichtig mit einem Holzstäbchen prüfen. Wenn beim Herausziehen des Stäbchens kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist die Pizza durch gebacken. Wenn auch der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist, nimmst du das Blech vorsichtig mit beiden Händen und mit Topflappen (in jeder Hand einer!) aus dem Ofen und stellst es kurz beiseite. Jetzt kannst du die Pizza anschneiden. Guten Appetit!

Kochworkshop am 14.November 2009

workshop vom 14.11.2009

Hallo! 🙂
Ein Herzliches Dankeschön an alle, die heute beim 1. „Wir kochen selbst! Und du?“ – Kochworkshop dabei waren!
Und an alle, die dazu beigetragen haben, das er stattfinden konnte! Ich hoffe, Ihr seid alle wieder gut daheim angekommen.
Ich kann mich gar nicht richtig zu Ende freuen 😀 so begeistert bin ich von der großen Resonanz und Euren tollen Ergebnissen!

Das Endergebnis übertraf all meine Erwartungen bei Weitem:
Es sah super aus, schmeckte wunderbar und war im Nu verputzt (sogar der Pizzaanteil mit Zwiebeln drauf`fand hinterher noch einen Abnehmer!;)).
Ich bin stolz auf Euch.

Mit Uli Bär habe ich ausgemacht, dass ich mich Mitte bzw. Ende Dezember wieder im „Haus“ melde, um den/die Termin/e für nächstes Jahr bekannt zu geben! Ihr habt ja die Blogadresse und es bleibt dabei, dass ich mich bei euch melde, sobald ich weiss, wann es wie weitergeht. Bis dahin wünsche Ich Euch viel Spaß beim Daheim-Ausprobieren der Rezepte!

Viele Grüße&Bis Bald,

Morgen geht`s los!

Hallihallo Ihr Lieben,
Morgen ist nun der große Tag und ich bin wahnsinnig gespannt darauf!
Wie es wohl wird, wie all die Teilnehmer so sind und und und…
Nach dem ich diese Idee nun ein ganzes Jahr mit mir herum getragen habe, kann ich es kaum fassen, dass sie nun Wirklichkeit wird!
Noch einmal herzlichen Dank an alle, die mich dabei unterstützt haben!
Es sind genügend Teilnehmer zusammen gekommen und auch für`s nächste Jahr sieht es in dieser Hinsicht schon ganz gut aus;-)

Am Sonntag oder spätestens in der nächsten Woche werde ich dann die morgen zubereiteten Rezepte online stellen – für alle, die diesmal nicht dabei sein konnten und/oder sich dafür interessieren!
Ausserdem machen wir ein paar Fotos.
Ich wünsche uns ein paar schöne Stunden& Bis morgen!